WÖRTH(WT)
FAMILY PORTRAIT DOCUMENTATION
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Meine Großmutter lebt zusammen mit meinem Onkel und meinem Vater auf der kleinen Seeinsel "Wörth".
Den Tarotgöttern nach soll sich dieser Film, wie eben die Erde auch, um die Sonne drehen. Ein sehr schönes Symbol, das Wärme, Leben und Universalität ausstrahlt. Doch näher betrachtet, kann man von dem Lebensspendenden Himmelskörper sehr wohl bedeutung für den Kosmos WÖRTH ableiten. Magazine über Sterne und Weltraum belegen ganze Schränke, Regale und Kisten auf der Insel. Der Opa hat diese jahrzehnte lang abonniert und Söhne haben sie studiert. Auch meine Oma Irmi hat ihren Faible für das Mysterium Sternenhimmel. Sie wird von einem Stern aus von ihrem Außerirdischen Freund beschützt und die Sternzeichen geben ihr Halt und Weisung durch die soziale Mikrokultur der Insel. Der Behni, der noch tiefer in seinem eigenen Kopf lebt als die anderen, drückt das Unausdrückliche für sich in Bildern aus. Die Schizophrenie ließ ihn Kontakt aufnehmen und hat ihm die Welt anders erklärt. Was vom Sonnenlicht berührt wird, reflektiert nicht, sondern strahlt von selbst. Alles ist selbst Strahlend, sagt er. Vielleicht kennt er den Außerirdischen? Ich kann mich gut erinnern, wie mein Opa noch bevor er starb oft am Abend auf dem Balkon auf den See und das Sternenmeer geschaut hat. Ungläubig hat er mal zu sich hergerufen und gefragt ob der Stern, auf den er seinen Finger gerichtet hatte, nicht auch für andere Augen tanzen würde? Schwer zu sagen, aber so ganz Leblos wirkt der Himmel in der Nacht nicht. Flimmernde Punkte, blinkende Blechschüsseln und Sternzeichen formen den Raum über der Wöhrt.